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Nachdem wir euch bereits hier das App yukendo vorgestellt haben, sind heute die Entwickler dran. Die Rede ist von den Entwicklern von „rapidrabbit“. Ich habe mich mit einem Entwickler, Herr Morczinek, unterhalten und er beantwortete meine Fragen. Die Antworten könnt ihr in unserer Vorstellung nachlesen. Dazu bitte auf „Weiterlesen“ klicken.
iGadget News: Wie lange entwickeln Sie schon Apps?
Hr. Morczinek: Wir sind noch recht neu auf dem Markt für mobile Apps. Unsere erste App, die Spray Can, welche bis jetzt über 700.000 mal geladen wurde, erschien Anfang Mai 2009. Davor waren wir bereits als Entwickler für Web-Applikationen tätig.
iGadget News: Wie sind Sie auf die Idee gekommen iPhone / iPod Touch Apps zu entwickeln?
Hr. Morczinek: Mit der Eröffnung des AppStores hat Apple einen Goldrausch ausgelöst. Durch den einfachen Einstieg und den großen, homogenen Markt wurden viele unabhängige Entwickler angelockt. Auch das Bezahlsystem mit Micropayments hat den Markt sehr interessant gemacht, da man kein eigenes Abrechnungssystem einführen musste. Wir waren vom iPhone und seinen Möglichkeiten fasziniert und da war es für uns nur logisch unsere Entwicklungsarbeit auf mobile Endgeräte auszuweiten.
iGadget News: Wie sammeln sie die Ideen für neue Apps?
Hr. Morczinek: Um an neue Ideen zu kommen gibt es kein Patentrezept. Man beobachtet natürlich die Konkurrenz oder man bekommt Feedback von Freunden und Bekannten, die gerne diese oder jene Funktion hätten. Oft sind es die simplen Ideen, die Erfolg haben (siehe Spray Can). Bei yukendo hatten wir bereits eine WebApp, die wir für das iPhone umsetzen konnten. Man muss bei jeder Idee natürlich Aufwand und Nutzen abwägen, denn selbst simple Apps können sehr viel Entwicklungszeit verschlingen.
iGadget News: Wie viele Stunden stecken Sie wöchentlich in das Entwickeln von Apps?
Hr. Morczinek: Das ist schwer zu sagen, da einige unserer Entwickler in Teilzeit arbeiten und wir nicht alleine für das iPhone entwickeln.
iGadget News: Was genau macht ihnen am Entwickeln von Apps am meisten Spaß?
Hr. Morczinek: Das iPhone ist ein sehr vielfältiges Gerät (vor allem durch das mobile Internet) und das trotz seines kleinen Bildschirms. Mir persönlich gefällt es das was ich an guter Software mag, nämlich schnelle und intuitive Bedienung, für das iPhone umzusetzen.
iGadget News: Welches App war von der Entwicklung am aufwendigsten und wieso?
Hr. Morczinek: Unsere neueste App „yukendo“ war bis jetzt am aufwändigsten. Dies lag vor allem daran, dass wir einige für uns neue Konzepte, wie eine globale Highscore-Liste entwickelt haben. Sehr viel Zeit haben wir auch in die Optimierung der Bedienung und Geschwindigkeit gesteckt.
iGadget News: Was für Apps sind für die Zukunft geplant?
Hr. Morczinek: Kurz vor der Fertigstellung steht der AppButler. Das Konzept kann man sich bereits als WebApp unter http://appbutler.rapidrabit.de ansehen. Der AppButler erkennt Apps, die gerade besonders häufig heruntergeladen werden und so Listenplätze gewinnen. Durch einen einzigartigen Algorithmus wird dann für jede App eine Punktzahl ermittelt. So ist es möglich Trends im Voraus zu erkennen.
Dies wird ausserdem unsere erste App sein, die Push-Services unterstützt. Das heisst, wenn eine App eine bestimmte Punktzahl erreicht, bekommt der User eine entsprechende Nachricht.
In der Entwicklung befindet sich noch ein Sportspiel, bei dem unser Markenzeichen, der rapidrabbit Hase, die Hauptfigur spielen wird.
Ausserdem möchten wir in Zukunft als Publisher auftreten. Wir konnten in den letzten Monaten viel Erfahrung im Vermarkten von iPhone Apps sammeln. Wir besitzen ausserdem die Fähigkeiten und die Server-Infrastruktur, um Apps um Online-Features wie Push zu erweitern. Diese Erfahrung möchten wir gerne an junge Entwickler weitergeben, die ihre Spiele unter dem Logo von rapidrabbit veröffentlichen möchten.
iGadget News: Welchen Aspekt finden Sie beim Entwickeln von Apps am unbequemsten?
Hr. Morczinek: Am nervigsten ist sicherlich der sehr lange Review Prozess von Apple (derzeit ca. 2 Wochen). Auch von Ablehnungen aus obskuren Gründen sind wir nicht verschont worden.
Nichts ist nerviger als wochenlang zu entwickeln, dann zwei Wochen zu warten um dann wegen eines falschen Keywords abgelehnt zu werden.
iGadget News Machen Sie dies haupt- oder nebenberuflich?
Hr. Morczinek: Wir sind hauptberuflich Softwareentwickler, die iPhone Entwicklung ist nur ein Teil unseres Geschäfts.
iGadget News: Wie viel Zeit nahm ihr App yukendo (-Pro) zum Entwickeln in Anspruch?
Hr. Morczinek: Zwei Monate für die Entwicklung der App und der Erstellung der Grafiken. Nicht eingerechnet die Zeit für die Entwicklung der WebApp.
iGadget News: Wie lange existiert ihre Firma bereits?
Hr. Morczinek: rapidrabbit gibt es seit 2007
Wenn die geplanten Apps im AppStore zu erwerben sind, werden wir sie für euch natürlich auch reviewen.
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