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Wir kurzer Zeit hatten wir euch die App „Liquid Scale“ vorgestellt. Heute haben wir ein kleines Interview für euch vorbereitet. Heute stellen wir euch die vier Entwickler von Liquid Scale, Savoy Software, vor. Dazu bitte auf „Weiterlesen“ klicken.
iGadget-News: Wie lange entwickelt ihr schon Apps?
Anna: Wir haben uns im Februar 2009 zusammengeschlossen um unter dem Namen Savoy Software gemeinsam Apps für die iPhone Plattform zu entwickeln.
iGadget-News: Woher kennt ihr euch?
Anna: Wir kennen uns schon einige Jahre aus früheren Jobs. Wir haben uns als Kollegen kennen gelernt und daraus sind Freundschaften entstanden.
Nikolai: Wir haben das gemacht, wovor so viele immer warnen: Freundschaft und Business zu verbinden. Aber ich finde es gibt nichts besseres als mit den Menschen, die man schätzt und denen man vertraut einen gemeinsamen Laden aufzubauen.
iGadget-News: Wie seid ihr auf die Idee gekommen iPhone/iPod Touch Apps zu entwickeln?
Nico: Als Apple das iPhone SDK herausbrachte, hatten wir bereits viele Jahre für den Mac entwickelt. Beim Ausprobieren haben wir uns sofort zu Hause gefühlt. Apple hat auf dem iPhone mit Cocoa Touch viele Dinge verbessert, die wir uns schon lange auf dem Desktop gewünscht hatten. Außerdem war die Entwicklung für ein mobiles Gerät eine sehr erfrischende Abwechslung.
iGadget-News: Wie sammelt ihr die Ideen für neue Apps?
Nikolai: Viele Ideen beginnen mit etwas, was wir selbst toll finden und das uns interessiert. Uns mangelt es nicht an Ideen und Wünschen, aber es fällt manchmal schwer, die potentiell lukrativen Ideen von den weniger vielversprechenden zu trennen.
iGadget-News: Wie viele Stunden steckt ihr wöchentlich in das Entwickeln von Apps?
Jan: Unsere Arbeit besteht nur zum Teil aus der Entwicklungsarbeit. Ich würde sagen, gut die Hälfte der Zeit geht in die Softwareentwicklung. Die andere Hälfte verbringen wir mit Marketing, Support, Administration und Bürokram. Je nach Projektphase arbeitet jeder von uns zwischen 40 und 70 Stunden pro Woche. Kurz vor einer Veröffentlichung wird es manchmal auch mehr.
iGadget-News: Was genau macht euch am Entwickeln von Apps am meisten Spaß?
Jan: Im Vergleich zu Desktopcomputern ist die Hardware des iPhones recht bescheiden. Es macht Spaß komplexe Probleme so zu optimieren, dass sie auf dem iPhone laufen.
Nico: Liquid Scale ist so ein Fall. Als wir begonnen haben, waren wir uns nicht sicher, ob wir das Bildbearbeitungsverfahren jemals auf so einem kleinen Gerät zum Laufen bekommen. Wir haben drei Monate in die Optimierung des Algorithmus’ gesteckt, um den Speicherbedarf und die Laufzeit zu minimieren. Am Ende haben wir es geschafft.
Wir haben auf unserem Blog einen längeren Artikel zum Thema Optimierung: http://www.savoysoftware.com/blog/?p=114
Nikolai: In der Regel stecken wir die meiste Arbeit in die Entwicklung des User Interfaces. Details sind uns dabei sehr wichtig. Mir macht es Spass zu feilen, bis ich das Beste herausgeholt habe.
iGadget-News: Was für Apps sind für die Zukunft geplant?
Anna: Da gibt es viele Ideen, die wir gern umsetzten würden. Im Moment steht ein Spiel ganz oben auf unser Favoritenliste. Das ist aber noch ein kleines Geheimnis und mehr verraten wir lieber noch nicht...
iGadget-News: Welchen Aspekt findet ihr beim Entwickeln von Apps am unbequemsten?
Nico: Apple hat mit dem App Store und dem iPhone eine für Entwickler sehr restriktive Plattform geschaffen. Wir haben keinen uneingeschränkten Zugriff auf das Gerät, wir dürfen bestimmte Bibliotheken auf dem Gerät nicht benutzen und wir können unsere Apps nicht außerhalb des App Stores frei verkaufen.
iGadget-News: Was würdet ihr am iPhone OS bzw. am iPhone generell verändern?
Nikolai: Genau die genannten Einschränkungen würden wir ändern. Es sollte die Möglichkeit geben, jedes beliebige Programm herunterzuladen – nicht nur die von Apple freigegebenen. Zur Zeit geht das nur mit Jailbreak, was für die meisten Nutzer keine Option ist.
iGadget-News: Macht ihr dies haupt- oder nebenberuflich?
Anna: Wir entwickeln hauptberuflich unter unserem Label Savoy Software.
iGadget-News: Wie viel Zeit nahm eure App Liquid Scale zum Entwickeln in Anspruch?
Jan: Ca. sechs Monate
iGadget-News: Wie kamt ihr auf den Namen für Liquid Scale?
Anna: Wir hatten einige Ideen, die mit „Skalieren“ zusammenhängen. Wir wollten, dass der Name elegant klingt und gleichzeitig neugierig macht. Ich glaube das ist uns mit „Liquid Scale“ gelungen.
iGadget-News: Was haltet ihr vom iPad?
Nikolai: Ich halte das iPad für eine wegweisende Technologie. Apple hat schon öfter bewiesen, dass Sie den Kurs für digitale Lifestyle-Produkte vorgeben können. Das iPad ist die konsequente Fortführung dieser Strategie.
Anna: Beim iPhone haben viele Leute einen Flop vorausgesagt. Ähnlich ist es jetzt mit dem iPad. Ich glaube sogar, dass Apple mit dem iPad den Computermarkt revolutionieren wird.
iGadget-News: Werdet ihr speziell Apps für das iPad entwickeln?
Anna: Das ist sehr wahrscheinlich.
Abschließend noch ein Foto der Entwickler: (v.l.n.r: Nico, Anna, Nikolai, Jan)

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