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Heute haben wir, nach etwas längerer Zeit, mal wieder ein Interview für euch vorbereitet. Thomas Schober, der Entwickler der App Abschlussprüfung Mathematik, hat sich bereit erklärt, ein Interview mitzumachen. Viel Spaß beim Lesen. Dazu bitte auf „Weiterlesen“ klicken.
iGadget-News: Wie lange entwickelst du schon Apps?
T. Schober: Angefangen habe ich Ende 2008.
iGadget-News: Wie bist du auf die Idee gekommen iPhone / iPod Touch Apps zu entwickeln?
T. Schober: Nachdem ich Apples Keynote gesehen habe, war ich einfach begeistert von dem Bedienkonzept und den Fähigkeiten des iPhones.
Da ich vorher mehrere Jahre hobbymäßig unter Windows programmiert habe, war ich schon etwas mit dem Thema vertraut, sodass mich auch das Lernen einer neuen Programmiersprache nicht abschreckte.
Am Anfang musste ich viel Lehrgeld zahlen, aber mit der Zeit zeigten sich erste Erfolge und die entwickelten Apps wurden immer anspruchsvoller.
iGadget-News: Wie sammelst du die Ideen für neue Apps?
T. Schober: Die Ideen kommen im täglichen Leben. Man sieht oder hört etwas und fragt sich: „Wieso habe ich eigentlich keine App dafür und könnte man sowas nicht doch umsetzen?“
Manchmal sprechen mich auch Freunde an und sagen mir was sie auf ihrem iPhone vermissen.
iGadget-News: Wie viele Stunden steckst du wöchentlich in das Entwickeln von Apps?
T. Schober: Das kann man nicht genau sagen. Da das ganze für mich ein Hobby ist, spüre ich keinerlei zeitliche Verpflichtung oder habe mir ein Wochenlimit gesetzt, das ich zu erfüllen habe.
Die eine Woche können es 12 Std sein, die nächste 4 oder mal 20. Das ist sehr unterschiedlich.
iGadget-News: Was genau macht dir am Entwickeln von Apps am meisten Spaß?
T. Schober: Man hat fast grenzenlose Möglichkeiten. Man möchte, dass sein eigener iPod etwas kann, dann programmiert man es einfach selbst. Es gibt bis auf die Hardware eigentlich kaum Grenzen.
iGadget-News: Welches App war von der Entwicklung am aufwendigsten und wieso?
T. Schober: Das ist schwer zu sagen. Einige Apps benötigen mehr Design, andere mehr Programmieraufwand. Wenn ich nach letzterem gehe, war es definitiv „Cryptocus“.
An der Benutzeroberfläche zeigt sich dies nicht unbedingt, aber der Programmiercode dahinter ist der mit Abstand komplexeste von allen meinen Apps.
iGadget-News: Was für Apps sind für die Zukunft geplant?
T. Schober: Ohne zu viel zu verraten wird meine derzeitig entwickelte App im Bereich Bildung erscheinen.
iGadget-News: Welchen Aspekt findest du beim Entwickeln von Apps am unbequemsten?
T. Schober: Wirklich unbequem ist nichts. Das ganze System ist von Apple meiner Meinung nach sehr gut auf den Entwickler zugeschnitten. Es gibt klare Regeln. Hält man sich an diese, gibt es keine Probleme
iGadget-News: Was würdest du an der iPhone OS bzw. am iPhone generell verändern?
T. Schober: Copy&Paste war mein größtes Problem, gerade in Bezug auf „Cryptocus“. Ich habe mir das immer als festen Bestandteil gewünscht. Zum Glück ist es mit 3.0 gekommen.
iGadget-News: Machst du dies haupt- oder nebenberuflich?
T. Schober: Ich würde es Hobby nennen, denn schließlich entwickel ich Apps in erster Linie für den eigenen Bedarf und stelle sie dann gegen einen kleinen Obulus anderen zur Verfügung.
iGadget-News: Wie viele Leute helfen dir, die Apps zu entwickeln.
T. Schober: Keine. Grafik / Design und Code mache ich selbst.
iGadget-News: Wie kommst du auf den Namen für die Apps?
T. Schober: Erstaunlicherweise ist das fast immer das erste, was feststeht, noch bevor das wirkliche Konzept für die App entwickelt ist. Er entsteht meistens ebenso spontan wie die Idee für die App selbst.
iGadget-News: Wie viel Zeit nahm deine App Abschlussarbeit Mathematik zum Entwickeln in Anspruch?
T. Schober: Das ist schwer zu sagen. Aber ich denke in es waren in der Summe bestimmt 40 Stunden.
iGadget-News: Planst Du iPad Apps zu entwickeln.
T. Schober: Nicht unbedingt nur eigenständige iPad – Apps, aber für einige Programme denke ich über eine spezielle Umsetzung für das iPad nach, gerade weil das kleine Display des iPhones oft ein Hindernis war.
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