| Apple Pressekonferenz: RIM, HTC und Nokia beziehen Stellung |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Keine Frage, Apples Pressekonferenz vom 16. Juli war eine reine PR-Veranstaltung, in welcher der US-Konzern sich um Schadensbegrenzung bemühte. Das Antennenproblem beim iPhone 4 geistert inzwischen durch alle Medien und der Image-Verlust für Apple ist noch gar nicht abzusehen. Anders als von Steve Jobs behauptet, ist "Antennagate" jedoch keine Erfindung der Medien sondern ein hausgemachtes Fettnäpfchen. Wir erinnern uns, zunächst waren die Nutzer selbst schuld, da sie das iPhone 4 angeblich falsch hielten. Kurze Zeit später war ein "unerwarteter" Berechnungsfehler bei der Empfangsbalkenanzeige der Übeltäter. Nun ist es plötzlich kein Fehler mehr, denn laut Apple haben alle Mobiltelefone Empfangsschwierigkeiten, wenn man sie mit der Hand umschließt. Für einen Vergleichstest zu Antennenproblemen bei Smartphones, zog Apple unter anderem ein BlackBerry Bold 9700, ein HTC Droid Eris und ein Samsung Omnia II heran und präsentierte die Ergebnisse sowohl auf der o.g. Pressekonferenz, also auch auf seiner Website. Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die betroffenen Unternehmen äußern würden. Mike Lazaridis und Jim Balsillie von RIM finden es "unakzeptabel", dass Apple RIM in sein hausgemachtes Debakel hineinzieht. Apple verdrehe die Tatsachen um von den eigenen Problemen abzulenken.
Auch HTC äußerte sich und räumt mit dem Märchen der angeblich niedrigen Beschwerdequote (0,55%) beim iPhone 4 auf. Beim von Apple für den Vergleichstest herangezogenen HTC Eris, liegt die Beschwerdequote laut HTC nur bei 0,016%. Obwohl nicht direkt von Apples PR-Maschine getroffen, setzt auch Nokia noch eins oben drauf: Tatsächlich würde die Empfangsqualität beim Umfassen von Handys leiden. Daher baue Nokia bei einigen Modellen gleich zwei Antennen ein. Zumindest sei es bei einem Nokia-Gerät egal mit welcher Hand man es benutze (vor allem Linkshänder haben mit dem iPhone 4 Empfangsprobleme).
Kommentare (4)
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Fehler zugeben.
Apple hat NOCH NIE einen Fehler zugegeben.
Ich weiss nicht ob Steve Jobs einfach nicht zugeben will das er auch Fehler
macht oder ob er einfach nur überheblich ist oder ob Apple glaubt immer noch das
arme kleine Lamm zu sein der von den bösen Wölfen Microsoft, RIM und Google
zerfleischt wird.
Aber Tatsache ist das Apple immer nur maximal den Fehler korrigiert hat.
Und diese Pressekonferenz am Friday war Apple's Standard: "Die anderen sind
schuld. Frau Lehrerin die anderen haben aber auch einen Lolli geklaut. Und wir
haben ihn ja nur ausgeliehen ohne zu fragen."
Aber vielleicht wachen ja jetzt endlich die Ersten auf und verstehen das Apple
nicht der sympathische Freund ist sondern der knallharte Monopolist der sich
einen Dreck darum schert worüber sich seine Kunden beschweren. Was Apple die
letzten Jahre sich getraut hat hätte nicht mal Microsoft gemacht. Und das will
was heissen.
PS
Bin selbst Besitzer von iPhone 3Gs und MBP.
Ob aber auch noch nächstes Jahr wenn Neuanschaffungen nötig werden stelle ich
mir inzwischen selbst in Frage.