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Apple reagiert auf Datenskandal |
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Geschrieben von: Frank
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Genau eine Woche nachdem die breite Öffentlichkeit von Apples Standortdaten-Sammlung erfuhr (wir berichteten), und einige Blogs das Vorgehen des Konzerns zu verteidigen versuchten (auch darüber berichteten wir), äußert sich der Elektronikriese nun in einer Pressemitteilung. In einer Art Frage/Antwort-Dialog versucht Apple die Wogen zu glätten.
Wir haben euch die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:
- Apple bestreitet iPhones zu tracken
- Das Speichern der Standortdaten diene dazu das iPhone schnell zu lokalisieren. Dazu würden sowohl Wi-Fi-Hotspots als auch Mobilfunksendestationen herangezogen. Eine ausschließlich auf GPS basierende Standortbestimmung würde einige Minuten dauern.
- Dass die ermittelten Daten zu Wi-Fi-Hotspots und Mobilfunkbasisstationen unbegrenzt gespeichert werden, sei ein Software-Fehler, der in einem baldigen Update behoben wird
- Die gesammelten Daten werden anonymisiert und verschlüsselt an Apple gesendet um eine Standortdatenbank aufzubauen und zu pflegen. Auf diese Datenbank greift das iPhone per Internetverbindung zu, um seinen aktuellen Standort innerhalb weniger Sekunden zu bestimmen. Auch bei der Lokalisierung eines Gerätes, das sich in Räumen ohne GPS-Empfang befindet, kann die Datenbank genutzt werden.
- Dass das iPhone trotz abgeschalteter Ortungsdienste weiter Standortdaten sammelt, sei ebenfalls ein Software-Fehler.
- Apple sammelt außerdem Verkehrsdaten, um iPhone-Nutzern in den nächsten Jahren einen besseren Verkehrs-Service anbieten zu können.
- Zusätzlich gehen anonyme Crash-Protokolle an App-Entwickler, damit diese ihre Anwendungen verbessern können, falls der Nutzer dem zugestimmt hat.
- Für iAd werden Standortdaten ebenfalls benutzt (hier kann sich der Anwender per Opt-out, am jeweiligen iOS-Gerät, austragen).
- Nach dem Einspielen des nächsten Software-Updates, das in wenigen Wochen erscheinen wird, sollen die auf dem iPhone gespeicherten Standortdaten beim Abschalten der Ortungsdienste gelöscht werden.
- Die Standortdatenbank auf dem iPhone soll ab der nächsten iOS-Firmware-Version verschlüsselt abgespeichert werden.
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