| Capcoms merkwürdige Geschäftspraktiken |
| Geschrieben von: Frank | |||
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Die Firma Capcom ist gehört zu den erfolgreichsten Spieleschmieden im App Store. Top-Games wie Street Fighter IV, Resident Evil 4 oder Phoenix Wright, sind bei den Nutzern sehr beliebt. Schlagzeilen machte Capcom aber mit einem unscheinbareren Spiel: Smurf's Village. Die App geriet öffentlich in die Kritik, weil sie einen Shop für sogenannte Schlumpfbeeren enthält, die im Spiel eine Art Währung darstellen. Dieses "Spielgeld" kann gegen echtes Geld, per In-App-Kauf, erworben werden. Das teuerste Schlumpfbeeren-Paket kostet sage und schreibe 79,99 Euro bzw. 99,99 Dollar. Mehrfach kauften Kinder die Schlumpfbeeren, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein und verursachten so immense Kosten. Möglich wurden diese Fehlkäufe durch den Umstand, dass ein einmal eingegebenes App-Store-Passwort für 15 Minuten gültig bleibt. Bei weiteren Käufen wird es dann nicht erneut abgefragt.
Unlängst geriet Capcom auf Grund dieser fragwürdigen Geschäftspraktik in die Kritik und reduzierte daraufhin den Maximalpreis für Schlupfbeeren auf nicht weniger brisante 45 Euro. Inzwischen ist man bei Capcom aber wohl der Meinung, dass genug Gras über die Sache gewachsen ist und hat den Preis wieder auf 79,99 Euro erhöht. Capcom setzt nun bei den Spielen Zombie Café und Lil' Pirates auf das gleiche Geschäftsprinzip. Auch hier kann Spielwährung im Gegenwert von knapp 80 Euro eingekauft werden. Wer sich und seine Kinder vor derart fragwürdigen In-App-Käufen schützen möchte, sollte sich daher nach jeder Passworteingabe im App Store wieder mit seinem Account unter Einstellungen/Store abmelden. Alternativ lassen sich In-App-Käufe unter Einstellungen/Allgemein-Einschränkungen gänzlich deaktivieren.
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