| Moto testet Smartphone-Touchscreens |
| Geschrieben von: frasch | |||
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Touchscreen = Touchscreen? Nicht wenn es nach der Moto Development Group geht. Das US-Unternehmen hat die resistiven Touchscreens verschiedener Smartphones unter die Lupe genommen und einem Roboterfinger-Test unterzogen. Gemäß Testschema wäre ein Karomuster aus geraden Linien das optimale Resultat. Dass die Ergebnisse sich aber so stark voneinander unterscheiden überraschte auch uns. Jedoch sind die Resultate mit Vorsicht zu genießen, denn es gibt einige Fehlerquellen. Zum einen verhält sich ein Roboterfinger anders als ein menschlicher Finger. Letzterer wird normaler Weise nicht senkrecht, sondern in einem gewissen Winkel auf dem Display platziert. Die Leitfähigkeit des menschlichen Fingers dürfte zudem eine andere sein als die des verwendeten Roboterfingermaterials, was sich negativ auf die Erkennung auswirken muss. Es kamen plattformbedingt unterschiedliche Zeichen-Apps zum Einsatz, die teilweise Kantenglättungseffekte benutzen um das Gemalte besser aussehen zu lassen. Moto behauptet aber speziell die Apps herausgesucht zu haben, die auf Kantenglättung verzichten oder nur sehr sparsam einsetzen. Angesichts der geringen Anzahl an Apps auf manchen Smartphone-Plattformen dürften die Tester jedoch nicht immer die Wahl gehabt haben. Wie unterschieden wurde ob eine App auf Kantenglättung setzt oder nicht, ließ Moto offen. Trotz alledem deckt sich das Testergebnis mit Nutzererfahrungen aus der Praxis, die den Touchscreen des iPhones als einen der präzisesten loben.
Hier gibt es noch ein Video zum Test: Robot Touchscreen Analysis from MOTO Development Group on Vimeo.
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